20 Dez

Erbin spendet Versicherungssummen

Als Rosalie R. Im vergangenen Sommer ihren Mann begraben musste, der an Krebs starb, brach ein Welt für die 76-jährige Zusammen. „Er hat immer so gekämpft und hatte noch so viel vor – und dann war die Krankheit doch stärker als er!“. Weil ihr Mann Alfons immer mit seinem Tod rechnen musste, schloss er bereits sehr früh eine Lebensversicherung ab. „Er wollte immer, dass es mir nach seinem Tod an nichts fehlen müsste“, berichtete uns Rosalie. „Ich habe ihn immer für seine Gutmütigkeit bewundert, doch leider macht es ihn auch nicht mehr lebendig!“.

Das Geld wollte Rosalie nicht für sich alle beanspruchen. „Ich wollte damit ein Event planen, eine Spendengala, für Krebsbetroffene und deren Familien. Auch habe ich viel an einen Verein gespendet, weil ich hoffe, allen Betroffenen dadurch vielleicht irgendwie helfen zu können. Ich beauftragte eine Organisationsagentur für Feierlichkeiten, die mir beim Event planen halfen. Es wurde eine Spendengala, bei der jedoch auch einige Stellen vor Ort waren, die Hilfe vermitteln können, wie etwa Selbsthilfegruppen. Schließlich weiß ich auch eigener Erfahrung, dass Krebs eine Krankheit ist, mit der man als Familie nicht gut alleine fertig wird!“.

Natürlich habe ich auch etwas vom Geld der Lebensversicherung meines Mannes für mich behalten, ich beziehe nur eine kleine Rente, weil ich viele Jahre lang Hausfrau war und mich um unsere Kinder gekümmert habe. Von irgendetwas muss ich ja auch leben. Es war mir trotzdem sehr wichtig, zu unterstützen, wo ich nur kann, damit andere Familien vielleicht nicht das gleiche Schicksal ereilt, wie uns.

Regelmäßig engagiere ich mich auch noch in einer Selbsthilfegruppe und lade Experten ein, die neue Forschungsergebnisse im Bereich Krebs – ganz egal, welcher Art, vorbringen können. Ich finde, es ist sehr wichtig, den Betroffenen zu zeigen, dass sie mit ihren Ängsten nicht alleine sind.“

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