15 Okt

Kfz-Versicherung – was sollten Sie beachten?

Entscheidungshilfen für den Autokauf
Wenn die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges bevorsteht, muss es nicht nur den Geschmack des Besitzers treffen. Mindestens genauso wichtig sind die Unterhaltskosten für das neue Auto. Dazu stellt sich zunächst die Frage, ob es ein Diesel oder ein Benziner sein soll. Der Punkt ist nicht nur entscheidend dafür, wie hoch die monatlichen Tankkosten sein werden, sondern auch wie viel die Kraftfahrzeugsteuer und die Autoversicherung jährlich kosten. Fällt die Entscheidung auf einen Diesel, können Vielfahrer zwar Kosten an der Zapfsäule sparen. Jedoch sollte genau kalkuliert werden. Denn für einen Diesel fallen immer höhere KFZ-Steuern und teurere Beiträge in der Autoversicherung an. Um sich vorab ein Bild davon zu machen, was der Neue am Ende wirklich kostet, sollte die Höhe der jährlichen Autosteuer in Erfahrung gebracht werden. Auch wenn die KFZ-Steuer nur ein Mal im Jahr fällig ist, sollte bedacht werden, dass sie sich preislich nicht beeinflussen lässt und ins eigene Budget passen sollte. Ganz anders ist es mit der Autoversicherung. Hier ist es möglich durch Vergleiche, viel Geld einzusparen.

Die Autoversicherung berechnen
Um die Autoversicherung berechnen und die Tarife vergleichen zu können, ist die Nutzung eines Tarifrechners ratsam. Der Verbraucher muss dort alle Daten, die zur Berechnung des Beitrages nötig sind nur ein Mal eingeben und erhält im Anschluss einen Überblick über alle Tarife, die derzeit auf dem Markt zu finden sind. Diese kann er sich in aller Ruhe anschauen und miteinander vergleichen. Anhand des teuersten und des günstigsten Versicherungsbeitrages kennt er die Preisspanne und muss für sich entscheiden, ob er sich das ins Auge gefasste Auto wirklich anschaffen oder sich lieber nach einem anderen Fahrzeug umsehen möchte.

Neuwagen sollte gut abgesichert sein
Da die meisten neuen Fahrzeuge durch einen Autokredit finanziert sind, sollte der Autokäufer sein Fahrzeug auch dementsprechend absichern. Zwar ist nur die Auto-Haftpflichtversicherung vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Sie kommt aber nur für Schäden auf, die der Fahrzeugführer mit seinem Auto Dritten zugefügt hat. Ist das eigene Fahrzeug durch Selbstverschulden, Vandalismus oder einem Unfallverursacher mit Fahrerflucht beschädigt worden, kommt die Haftpflichtversicherung für diese Kosten nicht auf. Um sich dennoch gegen solche Gefahren abzusichern, ist es ratsam, eine Teil- und eine Vollkaskoversicherung in den Vertrag einzuschließen. Zwar erhöhen diese den Gesamtbeitrag, aber im Falle eines Schadens am eigenen Fahrzeug ist der Autobesitzer auf der sicheren Seite.

Unterschied in den Kaskoversicherungen beachten
Im Gegensatz zur KFZ-Haftpflichtversicherung gibt es in den Kaskoversicherungen einige Unterschiede. Oftmals lassen sie sich erst im Kleingedruckten finden. Deshalb sollten unbedingt die Vertragsbedingungen gelesen und nicht nur auf den Preis geachtet werden. Auf Kosten der Versicherungsleistung sollte nämlich nicht gespart werden. Allerdings lässt sich der Beitrag reduzieren, wenn eine Selbstbeteiligung gewählt wird.

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